Stellungnahme zur Medienberichterstattung

Vorwurf zum Thema Software

Am 21.01.2015 schloss Andreas Schönherr für das von ihm verantwortete Unternehmen handelnd den dem Vorwurf zugrunde liegenden Software-Entwicklungsvertrag für einen komplexen Prototypen mit sehr umfangreichen Fähigkeiten. Das Datum liegt vor der erstmaligen Wahl in den Vorstand des Dresdner Tafel e. V. am 11.05.2015.

Link zur Leistungsbeschreibung:
http://dresdner-tafel.de/wp-content/uploads/2016/11/Leistungsbeschreibung.pdf

Die Software wird von einem Expertenteam mit akademischen Wissen in Bezug auf Mathematik, Programmiersprachen, Datenbanken, grafische Oberflächen und Usability (Benutzerfreundlichkeit) von Grund auf neu programmiert und umfasst die Fähigkeiten von Datenbanken und Software-Backends in einem, mit dem Ziel stromsparender, dezentraler sicherer Datenhaltung (mehrfach redundant und fehlertolerant) auf allen Devices (PCs, Notebooks, Smartphones/Tablets, Geräte des zukünftigen „Internet der Dinge“) und der Reduzierung der Notwendigkeit von kühlungsbedürftigen Serverfarmen verbunden mit einem neuen Paradigma der Datenspeicherung (in mehreren Perspektiven).

Der Vertrag sieht einen Einmalbetrag des Dresdner Tafel e. V. in Höhe von 3570 EUR vor. Dafür soll der Prototyp für die nachfolgenden Bedürfnisse des Dresdner Tafel e. V. bereitgestellt und unter Nutzung der Schnittstellen weiter programmiert werden: Dokumentenverwaltung, Datenhaltung, Visualisierungen, Tourenplanung, Kundenverwaltung, Lagerhaltung, Lieferlogistik sowie Buchhaltung mit Anlagevermögen.

Nach Fertigstellung des Prototypen soll dieser mit einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht werden und die Gründung einer Entwicklercommunity initialisiert werden.

Die Höhe der Vergütung ist gemessen am Aufwand als symbolisch zu bezeichnen. Dies ist möglich, weil die beteiligten Datenbank- und Software-Spezialisten der Open-Source-Szene angehören und ihre Freizeit in das Projekt einbringen.

Das von Andreas Schönherr verantwortete Unternehmen fungiert vertragsgemäß als Softwareanbieter. Dahinter steckt das Verständnis, dass es als Rechtsträgerkörperschaft für das Engagement von Menschen bzw. Open-Source-Programmierern fungiert, welche die für die Dresdner Tafel benötigten Erweiterungen des Prototyps herstellen werden.

Seit dem Mai 2015 stellt das von Andreas Schönherr verantwortete Unternehmen dem Dresdner Tafel e. V. unentgeltlich die Serverinstallation der Communityversion der Cloudsoftware Seafile auf einem über das Internet erreichbaren Server zur Verfügung. Die berechtigten Mitarbeiter haben damit sowohl mit den PCs in ihrem Büro als auch mit ihren mobilen Endgeräten und Geräten zu Hause Zugriff auf Dateien und Informationen, die ihre Arbeit bei der Dresdner Tafel betreffen.

Anstelle einer Strafanzeige unter Beteiligung der Hauptangestellten der Buchhaltung gehörte dieser Vorwurf in die wöchentlichen Arbeitsberatungen, wo er bisher nicht eingebracht worden ist.

Der Dresdner Tafel e. V. hat statt der berichteten 9000,00 EUR nur den Betrag laut Vertrag in Höhe von 3570 EUR geleistet.

 

Vorwurf der Involvierung der eigenen Firma

Am 29. Mai auf 13:00 Uhr lud die Dresdner Tafel zum Kinder- und Familienfest zum Kindertag. Mit der Flasche Helium (Genie-Flasche aus blauem Kunststoff von Gas and More Lindegas Dresden, Bodenbacher Str. 70) wurden bis zur Entleerung Luftballons gefüllt, mit denen das Außengelände geschmückt wurde. Es wurden zwei Hüpfburgen, eine Popcorn-Maschine und eine Zuckerwatte-Maschine angemietet und an diesem Tag betrieben. „Deko“ bezeichnet Luftballons, Wimpel und allerlei Dinge zum Dekorieren. „Farbe“ bezeichnet die zum Kinderschminken benötigten Utensilien.

Die Event- und Entertainment-Crew der von Andreas Schönherr verantworteten Firma übernahm kostenfrei die Beschaffung und den Antransport der o.g. Feierausstattung zum Einkaufspreis, der vom Dresdner Tafel e. V. zu erstatten war.

Die Beauftragung der Event- und Entertainment-Crew der von Andreas Schönherr verantworteten Firma erfolgte nach Beschluss in der wöchentlichen Arbeitsberatung durch Anja Hoke und Klauspeter Meyer.

Anstelle einer Strafanzeige unter Beteiligung der Hauptangestellten der Buchhaltung gehörte dieser Vorwurf in die wöchentlichen Arbeitsberatungen, wo er bisher nicht eingebracht worden ist.

Zu keinem Zeitpunkt hat die von mir verantwortete Firma dem Dresdner Tafel e. V. einen Überschuss zu den Beschaffungskosten/Aufwendungen (Gewinn) in Rechnung gestellt.

 

Vorwurf der Darlehensgewährung nach Ausscheiden des Dritten Vorstandsmitglieds

Wir versichern, dass Andreas Schönherr nach dem Ausscheiden von Klauspeter Meyer kein weiteres Darlehen erbeten oder erhalten hat. Davor war Klauspeter Meyer stets involviert (wovon zwei der Mandanten des Rechtsanwalt Moussa auch wissen) und er unterstützte die mit den Darlehen verbundenen sozial motivierten Anliegen bis hin zur Abfederung von dringlichen Sozialen Härten.